BR 128 von MiniTrix – Loktest

Eine moderne Hochleistungslokomotive – Das trifft auch auf das Modell zu. Die BR 128 ist mit den nötigen Details versehen und besitzt einen Leistungsfähigen Antrieb. Einzige Schwachstelle ist der raue Motorlauf.
Bewertung: ★★★★☆

BR 128 Technische Daten:

Hersteller / Serien-Nr.: MiniTrix 12640
Betriebs-Nr. / Betreiber: 128 001-5
Einsatzgebiet / Typ: Universal E-Lok
Epoche: V (1990 – 2006)
Länge – LüP: 122mm
Antrieb / Achsfolge: 8 Räder (2 Haftreifen) / Bo´Bo´
Beleuchtung: Dreilicht-Spitzenbeleuchtung
Digitaldecoder: Schnittstelle nach NEM 651
BR 128 von MiniTrix
BR 128 von MiniTrixTechnik:
Technik:

Durch spreizen des Kunststoffgehäuses lässt sich die BR 128 öffnen. Doch so einfach wie das hier beschrieben ist, war es beim ersten mal nicht. Nachdem zwei Puffer geopfert wurden waren wir endlich zum inneren vorgedrungen. Dieser innere Aufbau war uns bis dato noch unbekannt. Zwei große Kunststoffklammern mit innenliegenden Metallstreifen leiten den Fahrstrom von den Drehgestellen über die Leiterbahnen auf der Platine zum Motor. Diese Klammern umfassen das gesamte Metalldruckgussfahrgestell. Wie ich oben schon erwähnt habe wird dieser Aufbau von MiniTrix bei den neuen Fahrzeugen weiter verwendet.

Von der antriebstechnischen Seite überzeugt das Modell nicht auf ganzer Linie. Ein fünfpolig schräg genuteter Motor sorgt für Drehmoment. Leider ist das Laufverhalten nicht so geschmeidig wie man es bei diesem Motor erwartet hätte. Er Arbeit sehr Laut und rau. Doch um ihn mal zu Gesicht zu bekommen, muss man die Kunststoffklammern vom Fahrgestell abklippsen und die verschraubte Platine lösen. Die Zugkraft ist ausreichend für einen realistischen Zugverkehr auf der Anlage, die durch die zwei Haftreifen sichergestellt wird. Um die BR 128 fit für den Digitalbetrieb zu machen hat MiniTrix noch eine NEM – Schnittstelle spendiert.

128 001 + 143 001 Minden - Foto: W+H Brutzer
128 001 + 143 001 Minden – Foto: W+H Brutzer

 

Optik:

Die Hochleistungslokomotive 12X, BR 128 kann ein Vielfaches an innovativer Technik aufweisen. Das mit Drehstromtechnik ausgestattete, und in Modularaufbau konstruierte Fahrzeug gilt als Primus dieser neuen Lokomotivgattung. In komfortabler 32 -bit- Technologie wartet die Geatrac-Antriebssteuerung auf; die 3fach gelagerten Antriebsstränge der Gealaif-Antriebe sind verantwortlich für eine deutliche Verschleißreduktion der Lager. Für den Betrieb in Netzen mit 15 kV, 16 2/3 HZ erweist sich die 12X als umweltfreundliches Verkehrsmittel neuester Generation. Die BR 128 wird von zwei Herstellern in der Spurweite N vertrieben, MiniTrix und Fleischmann. Wobei wir vor kurzem festgestellt haben, dass die Modelle der BR 128 anscheinend baugleich sind. Auf wessen seit die Entwicklung liegt, ob Fleischmann oder Trix, können wir nicht genau sagen. Unsere Vermutung geht in Richtung MiniTrix, weil der vor kurzem auf den Markt gebrachte Taurus von MiniTrix (BR 1116 der ÖBB) vom Prinzip her, dass gleiche Innenleben besitzt. Wir konnten allerdings nur an der Optik ausmachen, dass die beiden Modell identisch sind. Besonders fällt das bei den Lampen und der Gestaltung der Dachpartie auf. Doch wir möchten weiter keine Vermutungen aufstellen und fahren mit den Test der BR 128 von MiniTrix fort. Das Modell hat eine sehr saubere Beschriftung. Der markante 12X Schriftzug und der rote streifen mit dem weiß abgesetzten AEG Schriftzug sind hier besonders zu erwähnen. Die Scheibenwischer und Details auf dem Dach sind aufgedruckt. Die seitlich angebrachten Lüftungsgitter sind sauber von MiniTrix ausgearbeitet worden. Auch die Drehgestelle zeichnen sich durch ihren Detailreichtum aus. Insgesamt vermittelt das Modell optisch einen sehr positiven Eindruck.

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